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Hanföl Futterzusatz: Gesunde Ergänzung für Hunde, Katzen & Pferde

Hanföl Futterzusatz: Gesunde Ergänzung für Hunde, Katzen & Pferde

Autor: Daniel Baumann

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Lesezeit: 8 min

Du möchtest Deinem Vierbeiner oder Pferd etwas Gutes tun? Dann bist Du hier genau richtig! Hanföl als Futterzusatz erfreut sich bei Tierhaltern immer größerer Beliebtheit – und das aus gutem Grund. Die wertvollen Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze können Fell, Haut und das allgemeine Wohlbefinden Deines Tieres auf natürliche Weise unterstützen.

Was ist Hanföl als Futterzusatz?

Hanföl wird durch Kaltpressung aus den Samen von Cannabis sativa L. gewonnen. Im Gegensatz zu CBD-Öl oder THC-haltigen Produkten hat reines Hanföl aus Hanfsamen keine berauschende Wirkung – es ist ein ganz normales, hochwertiges Pflanzenöl.


  • Ergänzungsfuttermittel: Hanföl für Tiere wird zusätzlich zur normalen Fütterung gegeben – egal ob Trockenfutter, Nassfutter, BARF oder bei Pferden zu Heu und Getreide
  • Nährstoffschwerpunkte: Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an mehrfach ungesättigte fettsäuren, darunter linolsäure (Omega-6), alpha linolensäure (Omega-3) und gamma linolensäure
  • Regionale Qualität: Der Hanfbayer verwendet ausschließlich kaltgepresstes, natives Bio-Hanföl aus regionalem Anbau in Deutschland, um die wertvollen Nährstoffe optimal zu erhalten

Wusstest du, dass du deinen Vierbeinern auch Hanfsamen füttern kannst? Für Pferde sind Hanfsamen auch ein wahres Kraftfutter.

Wichtige Erkenntnisse vorab

Hanföl als Futterzusatz wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen und ist besonders reich an omega 3 und omega 6 fettsäuren sowie vitamin e. Es enthält kein THC und hat somit keine berauschende Wirkung – perfekt für Deine Tiere.


Warum Hanföl als Futterergänzung sinnvoll ist:


  • Unterstützt Haut und Fell bei Hunden, Katzen und Pferden
  • Liefert essentielle fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann
  • Fördert das Immunsystem und die allgemeine Vitalität
  • Kann den Stoffwechsel und die Energie unterstützen

Der Hanfbayer bietet Dir regionales, kaltgepresstes Bio Hanföl aus Bayern an – ohne THC, dafür mit kontrollierter Bio-Qualität und kurzen Lieferwegen. Im Verlauf dieses Artikels erfährst Du konkrete Fütterungsempfehlungen, Dosierungshinweise und wichtige Sicherheitstipps für Dein Tier.

Vorteile von Hanföl als Futterergänzung

Hanföl ist kein Wundermittel – aber eine sinnvolle, natürliche Ergänzung zur täglichen Ration Deines Tieres. Die Wirkung basiert auf dem besonderen Fettsäureprofil und den enthaltenen Nährstoffen.


Haut & Fell:


  • Unterstützung bei trockener Haut, Schuppen und stumpfem Fell
  • Besonders hilfreich während des saisonalen Fellwechsels im Frühjahr und Herbst
  • Die enthaltenen Fettsäuren und Vitamin E tragen zur normalen Hautfunktion bei

Immunsystem & Vitalität:


  • Das ausgewogene Verhältnis von Omega 3 Fettsäuren und Omega 6 kann normale Abwehrkräfte unterstützen
  • Fördert die Regeneration nach Belastungen

Stoffwechsel & Energie:


  • Mit ca. 900 kcal pro 100 g ist Hanföl energiereich
  • Ideal für schwerfuttrige Tiere, Senioren oder Tiere mit reduzierter Fresslust
  • Unterstützt die Kondition und Kraft

Nervensystem & Gelenke:


  • Essentielle Fettsäuren sind an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt
  • Können Nerven- und Gelenkfunktionen ernährungsphysiologisch unterstützen

Wichtig: Bei bestehenden Erkrankungen solltest Du immer zuerst Deine Tierärztin oder Deinen Tierarzt konsultieren, bevor Du neue Ergänzungen ins Futter gibst.

Hanföl Futterzusatz für Hunde

Hanföl für Hunde ist besonders verbreitet und beliebt – vom Welpen (nach Rücksprache mit dem Tierarzt) bis zum Senior. Es lässt sich problemlos zu BARF, Trocken- und Nassfutter ergänzen.


Vorteile für Hunde im Überblick:


Bereich
Unterstützung durch Hanföl
Fell
Glänzendes, geschmeidiges Fell
Fellwechsel
Erleichtert den saisonalen Wechsel
Haut
Normale Hautfunktion, weniger Trockenheit
Vitalität
Allgemeines Wohlbefinden

Viele Hundebesitzer setzen Hanföl bei sensibler Haut oder saisonbedingtem Juckreiz als ernährungsphysiologische Unterstützung ein. Die Erfahrung zeigt: Der nussige Geschmack wird von den meisten Hunden gut akzeptiert. Am besten träufelst Du das Öl direkt über das Hundefutter und schleichst die Menge zu Beginn langsam ein.

Hanföl beim Barfen

BARF steht für Biologisch Artgerechte Roh Fütterung – und hier spielt die Fettqualität eine zentrale Rolle. Rohes Fleisch enthält oft viele Omega-6-Fettsäuren, aber weniger pflanzliche Omega-3-Quellen.


  • Hanföl kann hier sinnvoll ergänzen und das Fettsäureprofil ausbalancieren
  • Empfehlenswert ist ein Rotationsprinzip mit verschiedenen Ölen (z.B. Leinöl, Fischöl)
  • So erhält Dein Hund ein vielfältiges Spektrum an Fettsäuren

Praktische BARF-Ideen:


  • Rinderhack mit Gemüseflocken und 1 TL Hanföl
  • Putenfleisch mit Karotten, etwas Hanföl und einer Prise Hanfsamen
  • Lammfleisch mit Zucchini und einem Schuss Hanfsamenöl

Dosierung von Hanföl für Hunde

Gesundheitszustand Deines Hundes ab. Wichtig: Immer langsam einschleichen!


Orientierungswerte:


Körpergewicht
Tägliche Menge (Einstieg)
Tägliche Menge (etabliert)
Bis 10 kg
0,5 TL (ca. 2,5 ml)
Bis 1 TL
10-25 kg
1 TL (ca. 5 ml)
1-2 TL
Über 25 kg
1-1,5 TL
2-3 TL
  • 1 Teelöffel entspricht etwa 5 ml
  • Verteile die Tagesmenge am besten auf 1-2 Mahlzeiten
  • Bei empfindlichem Magen-Darm-Trakt mit nur einigen Tropfen beginnen

Achtung: Bei Durchfall oder anderen Unverträglichkeitszeichen die Menge sofort reduzieren und ggf. Tierarzt kontaktieren.

Hanföl Futterzusatz für Katzen

Katzen sind bekanntlich Feinschmecker und oft wählerisch. Das öl solltest Du daher am besten gut vermischt im Nassfutter anbieten – so fällt es weniger auf.


Vorteile für Katzen:


  • Verbesserung von Haut- und Fellbild
  • Unterstützung beim Fellwechsel (besonders im Frühjahr und Herbst)
  • Kann trockene Haut reduzieren
  • Bei fellproblemen eine natürliche Ergänzung

Gut zu wissen: Anders als Schwarzkümmelöl ist Hanföl für Katzen als Futterzusatz geeignet. Schwarzkümmelöl kann bei Katzen toxisch wirken und sollte vermieden werden. Der milde, nussige Geschmack von Hanföl ist zudem weniger intensiv als z.B. Fischöle – ein Vorteil bei geruchsempfindlichen Samtpfoten.

Dosierung von Hanföl für Katzen

Bei Katzen gilt: Weniger ist mehr, und langsam einschleichen ist Pflicht.


  • Startdosis: Wenige Tropfen im Nassfutter, um die Akzeptanz zu testen
  • Orientierungswert: 1 ml pro 10 KG Körpergewicht durchschnittlich große, gesunde Katze
  • Einschleichen: Katzen können unterschiedlich reagieren. Deswegen gilt eine kleine Anfangsdosis zu testen und die Reaktion abzuwarten.
  • Anwendung: Gut unter das Futter mischen, damit die Katze es nicht „wegschleckt”

Bei sehr kleinen Katzen entsprechend weniger, bei großen Katern ggf. etwas mehr.


Wichtig: Bei Vorerkrankungen (besonders Leber oder Bauchspeicheldrüse) unbedingt vorher die Tierärztin oder den Tierarzt fragen!

Foto einer futternden Katze. Katzenfutter mit Hanföl.

Hanföl Futterzusatz für Pferde

Bei Pferden hat sich Hanföl in den letzten Jahren als beliebtes, energiereiches Futteröl etabliert – sowohl in der Hobby- als auch in der Sportpferdehaltung.


Vorteile für Dein Pferd:


  • Unterstützung des Fellwechsels
  • Beitrag zu elastischer Haut
  • Hilfe bei trockenen Hautpartien (z.B. am Mähnenkamm)
  • Unterstützung des allgemeinen Stoffwechsels des Pferdes

Die hohe Energiedichte macht Hanföl besonders interessant für:


  • Schwerfuttrige Pferde
  • Ältere Pferde mit reduzierter Futteraufnahme
  • Phasen erhöhten Energiebedarfs (z.B. Trainingsaufbau im Frühjahr)

Das Öl lässt sich gut unter Heu, Müsli oder Pelletfutter mischen und wird von den meisten Pferden problemlos gefressen.

Pferd futter Heu mit Hanföl

Dosierung von Hanföl für Pferde

Pferde wiegen je nach Rasse und Größe zwischen 300 und 600 kg – entsprechend unterschiedlich ist die verträgliche Ölmenge. Ein schrittweiser Aufbau ist wichtig.


Orientierungsbereich für gesunde Pferde:


Phase
Tägliche Menge
Einschleichen
10 ml
Nach 1 Woche
20 ml
Ziel (je nach Pferd)
20-50 ml
  • Alle paar Tage etwas steigern, solange das Pferd es gut verträgt
  • Bei Stoffwechsel- oder Lebererkrankungen unbedingt Tierarzt oder Futterberater einbeziehen
  • Das öl mit dem gewohnten Krippenfutter vermischen

Praktischer Tipp: Bei mäkeligen Pferden das Hanföl mit etwas angefeuchtetem Müsli oder Mash anfüttern – so wird es besser akzeptiert.

Nährwerte & Fettsäurenprofil von Hanföl

Das Fettsäurenprofil macht Hanföl so besonders: Es bietet ein nahezu ideales Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 (etwa 3:1), was dem physiologischen Bedarf von Tieren sehr nahe kommt.


Allgemeine Nährwerte pro 100 g Hanföl:


Hanföl Nährwerte als übersichtliche Tabelle dargestellt


Natürliche Schwankungen je nach Ernte sind möglich. Diese Omega Fettsäuren sind essentiell für Hautgesundheit, Fellglanz und den Gesamtstoffwechsel Deines Tieres.

Anwendung, Lagerung & Sicherheit von Hanföl im Futter

Die Anwendung von Hanföl ist denkbar einfach: Täglich die empfohlene Menge über das Futter geben – entweder direkt vor dem Servieren oder leicht untergemischt.


Lagerungshinweise:


  • Kühl lagern (Vorratsraum oder Kühlschrank, unter 10°C ideal)
  • Dunkel und gut verschlossen aufbewahren
  • Nach Anbruch innerhalb von 6-8 Wochen verbrauchen

Qualitätsverlust erkennen:


  • Ranziger Geruch
  • Bitterer Geschmack
  • In diesem Fall: Nicht mehr verfüttern!

Sicherheitshinweise:


  • Menge langsam steigern und Verdauung beobachten
  • Bei anhaltendem Durchfall, Erbrechen oder starkem Juckreiz: Tierarzt kontaktieren
  • Hanföl ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Therapie

Rechtlicher Hinweis: Hanföl als Futterzusatz ist eine ernährungsphysiologische Ergänzung. Es ersetzt nicht die tierärztliche Beratung bei Erkrankungen.

Unterschied Hanföl, CBD-Öl & andere Öle

Viele Tierhalter verwechseln Hanföl mit CBD-Öl oder sogar THC-haltigen Cannabisprodukten. Hier eine klare Abgrenzung von Hanföl zu CBD-Öl:


Produkttyp
Herstellung
Inhalt
Verwendung
Hanföl (Speiseöl)
Aus Samen gepresst
Kein THC, minimale Cannabinoide
Lebens-/Futtermittel
CBD-Öl
Extrakt aus Blüten/Blättern
Definierte CBD-Mengen
Nur nach tierärztlicher Empfehlung
THC-Produkte
Aus THC-reichen Pflanzenteilen
Berauschende Stoffe
Für Tiere nicht geeignet!

Vergleich mit anderen Futterölen:


  • Lachsöl: Reich an EPA/DHA, aber Fischgeruch, mögliche Schwermetallbelastung
  • Leinöl: Hoher ALA-Gehalt, aber ungünstigeres Fettsäureverhältnis
  • Sonnenblumenöl: Günstig, aber sehr omega-6-lastig

Hanföl punktet mit seinem ausgewogenen Fettsäuremuster und lässt sich gut mit anderen Ölen kombinieren. Der Hanfbayer konzentriert sich auf lebensmitteltaugliche, naturbelassene Hanfprodukte und bietet keine THC-Produkte an.

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Agrarwissenschaftler Daniel Baumann

Daniel Baumann - Agrarwissenschaftler und Gründer

Als Absolvent der HSWT Weihenstephan begeisterte sich Daniel schon früh für die Heilkraft der Pflanzen. Immer mehr Menschen wollen sich besser für Ihre Gesundheit einsetzen und dabei spielen auch die richtigen Superfoods eine große Rolle. Als Gründer von Der Hanfbayer gibt Daniel sein Wissen rund um, hochwertige ökologische Superfoods gerne an Dich weiter!




FAQ

Kann ich das gleiche Hanföl verwenden wie für mich selbst?

Ja, hochwertiges, kaltgepresstes bio hanföl in Lebensmittelqualität ist grundsätzlich auch für Tiere geeignet – vorausgesetzt, es ist naturbelassen und ohne Gewürze oder Zusätze. Rechtlich gibt es einen Unterschied: Was als Speiseöl deklariert ist, darf nicht automatisch als Futtermittel beworben werden. Für Dich als Tierhalter zählt aber primär die Qualität. Bei Hanfbayer findest Du in der Produktbeschreibung klare Hinweise zur Verwendung. Im Zweifel hilft Dir unser Kundenservice gerne weiter.

Wie lange dauert es, bis ich eine Veränderung bei Fell und Haut sehe?

Sei geduldig: Erste feine Veränderungen zeigen sich oft nach 2-4 Wochen regelmäßiger Fütterung. Fell- und Hautregeneration brauchen Zeit. Faktoren wie die allgemeine Ernährung, Haltung, Parasitenmanagement und bestehende Erkrankungen spielen ebenfalls eine große Rolle. Unser Tipp: Mache vor Beginn und nach einigen Wochen Fotos von Deinem Tier – so kannst Du Fortschritte besser beurteilen.

Darf ich Hanföl bei allergischen oder sensiblen Tieren füttern?

Hanf zählt zu den eher seltenen Futterallergenen, eine Unverträglichkeit kann aber nie vollständig ausgeschlossen werden. Bei bekannten Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten solltest Du immer zuerst die Tierärztin oder den Tierarzt einbeziehen und mit sehr kleinen Mengen starten. Bei Anzeichen wie starkem Juckreiz, Durchfall oder Erbrechen die Fütterung sofort stoppen und tierärztlichen Rat einholen.

Kann ich Hanföl dauerhaft geben oder nur als Kur?

Beides ist möglich! Hanföl kann sowohl kurweise (z.B. 6-8 Wochen während des Fellwechsels) als auch langfristig als Teil der täglichen Fettration eingesetzt werden. Empfehlenswert ist es, die Menge regelmäßig zu überprüfen und mit anderen hochwertigen Ölen zu variieren. Bei dauerhaft hohen Ölmengen ist eine professionelle Rationsberechnung durch Tierarzt oder Ernährungsberater sinnvoll.

Wie erkenne ich ein gutes Hanföl für meine Tiere?

Achte auf diese Qualitätsmerkmale:

  • Bio-zertifizierter Anbau
  • Kaltpressung (schonend, nährstofferhaltend)
  • Dunkle Flasche (Lichtschutz)
  • Frisches Abfülldatum
  • Transparente Herkunftsangaben
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