Du suchst nach einer natürlichen Ergänzung für den Futterplan deines Pferdes? Hanfsamen für Pferde haben sich in den letzten Jahren zu einem echten Geheimtipp unter Pferdehaltern entwickelt – und das aus gutem Grund. Diese kleinen Kraftpakete aus der Natur liefern wertvolle Nährstoffe, die Fell, Haut, Muskulatur und können das allgemeine Wohlbefinden deines Vierbeiners unterstützen.
Inhaltsverzeichnis
Hanfsamen für Pferde - das wichtigste auf einen Blick
Hanfsamen sind ein natürliches Einzelfuttermittel, das durch sein einzigartiges Nährstoffprofil überzeugt. Bevor wir ins Detail gehen, hier die wichtigsten Punkte auf einen Blick:
Nährstoff-Kraftpaket: Hanfsamen liefern hochwertige ungesättigte Fettsäuren (inkl. Omega 3 und Omega 6), alle essentiellen Aminosäuren, Vitamine wie Vitamin E und wichtige Mineralien – ideal für eine naturnahe Pferdefütterung.
Vielseitige Einsatzgebiete: Besonders sinnvoll bei Fellwechsel, stumpfem Fell, Hautproblemen, Muskelaufbau sowie für ältere oder sportlich beanspruchte Pferde.
Sicher und legal: Futterhanf aus EU-zertifizierten Nutzhanfsorten enthält praktisch kein THC und ist in Deutschland und Österreich legal – keine Rauschwirkung, keine Sorgen.
Einfache Anwendung: Schon 20–100 g täglich (je nach Pferdegröße) können einen Unterschied machen, eingeschlichen über etwa 7–10 Tage.
Qualität zählt: Der Hanfbayer bietet Bio-Hanfsamen aus regionalem Anbau in Lebensmittelqualität – nachhaltig, frisch und frei von Zusätzen.
Was sind Hanfsamen für Pferde überhaupt?
Wenn wir von Hanfsamen für Deine Pferde sprechen, meinen wir natürlich die Samen des EU-zertifizierten Nutzhanfs (Cannabis sativa L.) – so eine tolle Kulturpflanze ganz ohne berauschende Wirkung! Diese kleinen Powerpakete, die manchmal auch als „Hanfnüsse" bezeichnet werden, haben nämlich null komma nichts mit Cannabis-Produkten zu tun, die THC enthalten. Du kannst Dir also alle Sorgen sparen!
In der Pferdefütterung werden Hanfsamen meist ungeschält und naturbelassen verfüttert – und das ist auch super so! Denn so bleiben einfach alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten: die tollen Fettsäuren in der öligen Kernsubstanz, die Proteine und die schützende Schale mit ihren Ballaststoffen. Ganze Hanfsamen haben zudem den praktischen Nebeneffekt, dass sie beim Kauen die Zähne Deines Pferdes mechanisch reinigen. Ziemlich clever, oder?
Wusstest Du eigentlich, dass Hanf eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit ist? Als Ölfrucht wurde er traditionell vielfältig genutzt – schon richtig lange her! Seit etwa den 2000er Jahren etabliert sich Hanf zunehmend als Ergänzungsfutter im Pferdesport und in der Freizeitpferdehaltung. Das liegt am Trend zu natürlichen, pflanzlichen Alternativen – und das finden wir richtig gut!
Der Hanfbayer hat sich als Spezialist für Bio-Hanfprodukte etabliert und stellt vor allem Lebensmittelqualität her. Viele unserer Kunden nutzen diese hochwertigen Samen bewusst auch als Ergänzung für ihre Tiere! Dieser Artikel soll Dir zeigen, wie Du Hanfsamen sinnvoll in die Fütterung integrieren kannst – nicht als medizinischer Ersatz, sondern als ernährungsphysiologische Unterstützung für Dein Pferd.
Nährstoffprofil: Warum Hanfsamen so wertvoll für Pferde sind
Hanfsamen gelten nicht ohne Grund als „Nährstoff-Kraftpaket” unter den Ölfrüchten. Ihre Zusammensetzung macht sie zu einer der hochwertigsten natürlichen Ergänzungen in der Pferdefütterung und das komplett ohne synthetische Zusätze.
Makronährstoffe im Überblick
Die genaue Zusammensetzung kann je nach Herkunft, Sorte und Erntezeitpunkt leicht schwanken. Entscheidend ist: Das Protein der Hanfsamen enthält alle essentiellen Aminosäuren, was eine Seltenheit in der pflanzlichen Welt ist. Diese hohe Bioverfügbarkeit ist besonders wichtig für Muskelaufbau und Regeneration bei Pferden.
Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe
Neben den Makronährstoffen bringen Hanfsamen eine bemerkenswerte Bandbreite an Mikronährstoffen mit:
- Vitamin E als natürliches Antioxidans
- B-Vitamine (B1, B2, B6) für Stoffwechsel und Nervensystem
- Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe als natürliche Begleiter
Der Hanfbayer legt besonderen Wert auf schonende Verarbeitung – die Samen werden luftgetrocknet und nicht geröstet. So bleiben die empfindlichen Fettsäuren und Vitamine optimal erhalten.
Essentielle Fettsäuren: Unterstützung für Haut, Fell und Immunsystem
Das Fett in Hanfsamen besteht zum größten Teil aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren und genau das macht sie so wertvoll. Pferde können diese essentiellen Fettsäuren nicht selbst bilden, müssen sie also über das Futter aufnehmen.
Das optimale Verhältnis
Hanfsamen liefern Omega 6 Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren in einem für Pferde günstigen Verhältnis von etwa 3:1 bis 4:1. Im Vergleich zu vielen anderen Ölsaaten (Sonnenblumenkerne: ca. 120:1) ist das ein echter Vorteil.
Die wichtigsten Fettsäuren im Detail:
Linolsäure (Omega-6): Für die Hautbarriere und Zellmembranen
Alpha-Linolensäure (Omega-3): Für die Durchblutung
Gamma Linolensäure (GLA): Für Hautbarriere, Fellglanz und Immunsystem
Die Gamma Linolensäure wird häufig mit einer gesunden Hautbarriere und einer regulierten Immunantwort in Verbindung gebracht. Das erklärt, warum viele Tierhalter gerade bei Hautproblemen oder empfindlichen Pferden zu Hanfsamen greifen.
Konkrete Wirkfelder
- Unterstützung von Haut und Fellglanz
- Stärkung der natürlichen Hautbarriere
- Beitrag zu einem stabilen Immunsystem
- Sinnvolle Ergänzung bei staubiger Stallluft
- Unterstützung während des Fellwechsels
Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine aus Hanfsamen
Hanfsamen ersetzen kein vollständiges Mineralfutter – das sei vorweg gesagt. Aber sie bringen eine bemerkenswerte Breite an Mikronährstoffen mit, die den Speiseplan deines Pferdes sinnvoll ergänzen.
Mineralstoffe
Mineralstoff |
Funktion bei Pferden |
|---|---|
Magnesium |
Muskelentspannung, Nervensystem |
Calcium |
Knochenaufbau, Herzfunktion |
Phosphor |
Energiestoffwechsel, Knochen |
Kalium |
Wasserhaushalt, Nervenleitung |
Spurenelemente
Die kleinen Helfer im Hintergrund:
Zink: Wichtig für Hufwachstum, Fell und Immunsystem
Eisen: Blutbildung und Sauerstofftransport
Mangan: Enzymsysteme und Bindegewebe
Kupfer: Pigmentierung und Kollagenbildung
Vitamine
Besonders hervorzuheben ist der Gehalt an Vitamin E – ein kraftvolles Antioxidans, das vor oxidativem Stress schützt und für Muskeln sowie Leistungsfähigkeit wichtig ist. Auch Vitamin A-Vorstufen (Karotinoide) sind enthalten, die Augen, Schleimhäute und Immunsystem unterstützen.
Wichtig: Betrachte Hanfsamen immer als Baustein in einer insgesamt ausgewogenen Ration. Bei spezifischen Mangelbildern oder Erkrankungen solltest du tierärztlichen Rat einholen.
Proteine und Aminosäuren: Hanfsamen als „Muskelfutter”
Mit rund 20-25 g Eiweiß pro 100 g (Richtwert) sind Hanfsamen eine hochwertige Proteinquelle für Pferde. Doch nicht nur die Menge zählt – vor allem die Qualität überzeugt.
Vollständiges Aminosäurenprofil
Hanfprotein enthält alle essentiellen Aminosäuren, die Pferde nicht selbst bilden können:
Lysin: Oft limitierend in Getreiderationen – wichtig für Wachstum und Gewebereparatur
Methionin: Essentiell für Hufhorn und Fellqualität
Threonin: Bedeutsam für Kollagen und Elastin
BCAAs für Sportpferde
Der hohe Anteil an verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs: Leucin, Isoleucin, Valin) unterstützt gezielt Muskelaufbau und Regeneration. Das macht Hanfsamen besonders interessant für:
Pferde im aktiven Training
Tiere nach längeren Trainingspausen
Pferde in Reha-Phasen
Senioren mit schwindender Muskulatur
Tipp: Hanfbayer bietet ergänzend reines Hanfproteinpulver in Bio-Qualität an. Für Pferdehalter mit Fokus auf besonders proteinbetonte Fütterung kann das eine sinnvolle Option sein.
Wann machen Hanfsamen für mein Pferd besonders Sinn?
Jeder Pferdebesitzer kennt die typischen Herausforderungen im Stall: der kräftezehrende Fellwechsel, ältere Pferde mit nachlassender Muskulatur oder Sportpferde mit erhöhtem Nährstoffbedarf. Genau hier können Hanfsamen ihre Stärken ausspielen.
Fellwechsel im Frühjahr und Herbst
Der Fellwechsel fordert den Stoffwechsel enorm. Hanfsamen liefern Energie, Protein und Fettsäuren, die den Körper entlasten und ein gesundes, glänzendes Fell unterstützen können. Viele Pferdehalter berichten von deutlich schnellerem und problemloserem Haarwechsel.
Haut, Fell und Schweifrübe
Bei stumpfem Fell, trockener Haut oder Neigung zum Scheuern können die essentiellen Fettsäuren und das Vitamin E unterstützend wirken. Die Haut als größtes Organ profitiert von der verbesserten Versorgung mit Nährstoffen.
Hinweis: Bei massiven Hautproblemen, Sommerekzem oder Allergien sollte immer der Tierarzt eingebunden werden. Hanfsamen können unterstützen, ersetzen aber keine medizinische Behandlung.
Sport- und Freizeitpferde
Regelmäßiges Training und Turnierteilnahmen bedeuten erhöhten Bedarf an:
Protein für Muskulatur
Aminosäuren für Regeneration
Omega-Fettsäuren für Sehnen und Bänder
Vitamin E als Muskelschutz
Senioren und rekonvaleszente Pferde
Ältere Tiere oder Pferde in der Genesung verlieren oft an Gewicht und Muskelmasse. Hanfsamen bieten eine leicht verdauliche Energie- und Nährstoffquelle, die auch von empfindlichen Verdauungssystemen gut verwertet wird.
Atemwege und Immunsystem
Eine stabile Nährstoffversorgung – inkl. Vitamin E und Omega-3 – kann den Körper in Pollenphasen oder staubigen Offenställen unterstützen. Das bedeutet nicht, dass Hanfsamen Atemwegsprobleme heilen, aber sie können zur allgemeinen Widerstandskraft der Abwehrkräfte beitragen.
Fütterungsempfehlungen: Wie viele Hanfsamen darf ein Pferd bekommen?
Hanfsamen bleiben ein Ergänzungsfutter – die Gesamtration sollte immer als Ganzes betrachtet werden. Hier findest du praktische Richtwerte für die Dosierung.
Pferdegröße |
Einstieg |
Erhaltungsdosis |
Hinweis |
|---|---|---|---|
Großpferd (500–600 kg) |
20–30 g/Tag |
50–100 g/Tag |
Langsam steigern |
Kleinpferd/Pony |
10–15 g/Tag |
20–40 g/Tag |
Bei leichtfuttrigen Rassen vorsichtig |
EMS/Übergewicht |
10–20 g/Tag |
Max. 30 g/Tag |
Tierärztliche Rücksprache empfohlen |
Plane etwa 7–10 Tage ein, um Verdauung und Stoffwechsel an das neue Ergänzungsfutter zu gewöhnen. Beginne mit der Hälfte der Zieldosis und steigere langsam. So gibst du dem Magen Darm Trakt Zeit zur Anpassung und vermeidest Kotwasser oder weichen Kot.
Praktische Tipps zur Fütterung
Hanfsamen über das Kraftfutter, Mash oder die Mineralfuttergabe streuen
Optional leicht anfeuchten, damit sie besser haften und nicht im Trog liegen bleiben
Kühl und trocken lagern, um Ranzigkeit zu vermeiden
Auf Frische achten – frische Samen riechen angenehm nussig
Der Hanfbayer bietet Hanfsamen in Lebensmittelqualität an – dadurch sind sie besonders frisch, aromatisch und frei von unerwünschten Zusätzen. Das kommt auch sensiblen Pferden zugute.
Qualität, Herkunft & Nachhaltigkeit bei Hanfsamen für Pferde
Der Hanfbayer steht für regionale Bio-Hanfprodukte mit transparenter Herkunft und kurzen Lieferwegen. Was bedeutet das konkret für dich als Pferdehalter?
Herkunft und Anbau
Hanfsamen überwiegend aus regionalem oder deutschsprachigem Raum
Ökologischer Landbau ohne Pestizide
Enge Zusammenarbeit mit lokalen Landwirten
Nachvollziehbare Lieferketten
Qualitätssicherung
Bio-Zertifizierung nach EU-Standards
Regelmäßige Laboranalysen auf Rückstände und Nährwerte
Sorgfältige Reinigung und schonende Trocknung
Kontrolle jeder Charge vor dem Versand
Naturbelassene Verarbeitung
Die Samen sind ungeschält, naturbelassen und frei von künstlichen Zusätzen oder Konservierungsstoffen. Das macht sie besonders gut geeignet für sensible Pferde oder bei bekannten Allergien gegen bestimmte Zusatzstoffe.
Nachhaltigkeit als Prinzip
Hanf ist eine bemerkenswert ressourcenschonende Pflanze:
Geringer Wasserbedarf im Vergleich zu anderen Kulturen
Keine Pestizide nötig
Robuste Pflanze mit positiver CO2-Bilanz
Umweltfreundliche Verpackungen
Fokus auf regionale Wertschöpfungsketten
Im Onlineshop von Der Hanfbayer findest du neben Hanfsamen auch passendes Bio-Hanföl und Hanfprotein. So lassen sich individuelle Fütterungskonzepte für Pferd und Mensch gestalten.
Fazit: Hanfsamen sinnvoll in den Futterplan integrieren
Hanfsamen für Pferde haben sich als wertvoller Baustein einer naturnahen Pferdefütterung etabliert. Sie liefern hochwertige Fettsäuren im optimalen Verhältnis, vollständiges Protein mit allen essentiellen Aminosäuren, wichtige Mineralien und Vitamine wie Vitamin E. Ob Fellwechsel, Muskelaufbau, Hautprobleme oder die Unterstützung älterer Pferde – die Anwendung ist vielfältig.
Dabei sind Hanfsamen kein Allheilmittel. Sie ersetzen weder tierärztliche Behandlung noch ein durchdachtes Basiskonzept aus Raufutter und Mineralversorgung. Aber als Ergänzungsfutter können sie einen echten Unterschied machen – natürlich, nachhaltig und ohne synthetische Zusätze.
Wichtig bei jeder Futterumstellung: Gehe langsam vor, beobachte dein Pferd und hole bei bestehenden Erkrankungen den Tierarzt mit ins Boot.
Möchtest du Bio-Hanfsamen in Lebensmittelqualität für dein Pferd ausprobieren? Entdecke jetzt das Angebot im Hanfbayer-Onlineshop oder melde dich für den Newsletter an, um regelmäßig Tipps zur Fütterung und leckere Rezepte zu erhalten. Bei Fragen steht dir das Team gerne zur Verfügung.
Übrigens: Viele Hanfbayer-Kunden nutzen die Bio-Hanfsamen sowohl für die eigene Ernährung als auch für ihre Tiere – ganz im Sinne eines ganzheitlichen, nachhaltigen Ansatzes.
FAQ
Kann ich geschälte Hanfsamen genauso gut an Pferde füttern wie ungeschälte?
Geschälte Hanfsamen sind für Pferde grundsätzlich verträglich, bringen aber einige Unterschiede mit. Sie enthalten weniger Ballaststoffe und sind empfindlicher gegenüber Oxidation – das Öl in den Kernen wird schneller ranzig. Ungeschälte Hanfsamen ganz sind in der Regel die robustere und natürlichere Wahl: mehr Faserstoffe, längere Haltbarkeit und mechanische Zahnreinigung inklusive.
Bei Pferden mit sehr empfindlicher Verdauung können geschälte Samen in kleinen Mengen eine Alternative sein. Achte dann besonders auf Frische (angenehmer Geruch, Haltbarkeitsdatum) und kühlere Lagerung.
Darf ich Hanfsamen an Rehepferde oder Pferde mit EMS füttern?
Bei Rehe, EMS oder Cushing ist besondere Vorsicht geboten. Bevor du neue Ergänzungsfuttermittel einführst, solltest du immer den Tierarzt oder einen spezialisierten Ernährungsberater für Pferde einbeziehen.
Hanfsamen sind relativ energiereich und fetthaltig, was bei Stoffwechselerkrankungen je nach individueller Situation Vor- oder Nachteile haben kann. Wenn überhaupt, empfehlen sich sehr kleine Mengen (z.B. 10–20 g/Tag) und eine engmaschige Beobachtung von Gewicht und Stoffwechsellage.
Wie erkenne ich, ob mein Pferd Hanfsamen verträgt?
Typische Anzeichen einer Unverträglichkeit können sein:
Weicher Kot bis Durchfall
Blähungen oder vermehrte Darmgeräusche
Fressunlust oder ungewöhnliche Mattigkeit
Juckreiz kurz nach der Futterumstellung
Treten solche Reaktionen auf, reduziere die Menge sofort deutlich oder setze die Hanfsamen vorübergehend ab. Hole bei anhaltenden Problemen tierärztlichen Rat ein. Eine langsame Einschleichphase und ein einfaches Futtertagebuch (Menge, Datum, Reaktion) helfen, Unverträglichkeiten früh zu erkennen.
Können auch Fohlen und Jungpferde Hanfsamen bekommen?
Bei wachsenden Pferden ist besondere Vorsicht geboten. Fohlen und Jungpferde haben einen speziellen Bedarf an exakt ausgewogener Mineralstoff- und Eiweißversorgung. Eine falsche Balance kann das Wachstum beeinträchtigen.
Hanfsamen sollten bei Fohlen und Jungpferden nur in sehr kleinen Mengen und ausschließlich nach Rücksprache mit dem betreuenden Tierarzt eingesetzt werden. Der Fokus in dieser Lebensphase liegt besser auf hochwertigem Basisfutter und geeignetem Mineralfutter – Hanfsamen können dann höchstens als kleine Ergänzung dienen.
Wie lange sollte ich meinem Pferd Hanfsamen am Stück füttern?
Das hängt von deinen Zielen ab. Viele Pferdehalter nutzen Hanfsamen als kurweise Gabe von 8–12 Wochen, zum Beispiel rund um den Fellwechsel oder über die Wintermonate. Andere geben sie dauerhaft in niedriger Dosierung, solange Gewicht und Verdauung stabil bleiben.
Nach einer längeren Einsatzphase kann es sinnvoll sein, eine Pause von 2–4 Wochen einzulegen. So kannst du beobachten, ob dein Pferd weiterhin von der Ergänzung profitiert oder ob sich auch ohne Hanfsamen nichts verändert. Ein gutes Fell und stabile Verdauung sprechen für eine erfolgreiche Integration in den Speiseplan.