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Hanf als Lebensmittel: Gesund, nachhaltig & vielseitig

Autor: Daniel Baumann

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Lesezeit: 7 min

Hanf als Lebensmittel: Das unterschätzte Superfood

Seit der Gesetzesanpassung 2017 feiert Hanf in Deutschland ein echtes Comeback und erobert unsere Regale als wertvolles heimisches Superfood. Dabei geht es nicht um einen Rausch, sondern um reine Pflanzenkraft, die voller wichtiger Nährstoffe steckt. Nutzhanf ist ein absolutes Multitalent für Deine Ernährung und schützt gleichzeitig richtig aktiv das Klima.


Hanf begleitet die Menschheitsgeschichte seit Jahrtausenden und wurde schon immer für vieles genutzt – allem voran als Rohstoff für Lebensmittel (Hanfsamen, Hanföl u. Hanfprotein), Textilien, Papier und vieles mehr. Im Laufe der Geschichte konkurrierte Hanf mit Baumwolle, insbesondere in der Textilherstellung, wobei Hanffasern für Textilien, Hanfpapier und sogar für den Bau von Schiffsegel verwendet wurden.


Heute erlebt Hanf als Superfood und Lifestyle-Produkt einen echten Trend und ist in Müslis, Snacks und vielen weiteren Hanfprodukten zu finden. Erfahre genau wie du von Hanfsamen, Hanfprotein und Hanföl profitieren kannst.


Doch was steckt eigentlich genau hinter dieser Pflanze?

Was ist Hanf? Die Nutzpflanze im Überblick

Botanisch sprechen wir von Cannabis sativa, einer der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit. Die Hanfpflanze zeichnet sich durch ihre vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten in der Lebensmittelproduktion, Landwirtschaft und Industrie aus. 


Der entscheidende Unterschied zum Drogenhanf ist der gesetzlich vorgeschriebene, extrem niedrige THC-Gehalt von unter 0,3% der Hanfsamen. Verschiedene Hanfsorten und Sorten der Hanfpflanze unterscheiden sich hinsichtlich ihres Anteils an THC, wobei moderne Nutzhanfsorten speziell gezüchtet werden, um nur eine sehr geringe Menge dieser psychoaktiven Substanz zu enthalten. Das bedeutet für dich, dass du Produkte aus diesem Nutzhanf völlig legal und ohne Bedenken genießen kannst. Neben THC als bekanntestem Cannabinoid enthält Hanf zahlreiche weitere Cannabinoide wie CBD, die keine berauschende Wirkung haben. Im Gegensatz dazu wird Marihuana aus Hanfsorten mit hohem THC-Anteil gewonnen und dient nicht als Lebensmittel, sondern als Rauschmittel.


Schauen wir uns an, welche gesunden Produkte eigentlich daraus entstehen.

Eine Frau hält demonstrativ eine Hanf Pflanze

Hanf als Lebensmittel: Die wichtigsten Produkte

Die Vielseitigkeit der Hanfpflanze zeigt sich besonders in der Küche, wo sie weit mehr als nur ein einfaches Korn ist. Aus den wertvollen Hanfsamen entstehen ganz unterschiedliche Produkte – von knackigen Toppings bis hin zu hochwertigen Ölen, die deinen Speiseplan auf gesunde Weise bereichern. Schauen wir uns die beliebtesten Varianten einmal genauer an.

Hanfsamen – Die nährstoffreiche Basis

Die kleinen Kraftpakete bestehen zu etwa 32% aus pflanzlichem Protein und punkten mit einem optimalen Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren. 


Die gesundheitlichen Vorteile von Hanfsamen sind vielfältig: Hanfsamen sind zudem reich an Ballaststoffen, die zu einer gesunden Verdauung beitragen und die Ernährung aufwerten. Ob geschält als weiche “Hanfherzen” oder ungeschält und knusprig. Sie schmecken fein-nussig. Du kannst sie perfekt als Topping über dein Müsli streuen oder als Zutat in Salaten verwenden – ein Beispiel ist ein frischer Quinoasalat mit Hanfsamen als nährstoffreiche Ergänzung.


Wenn man den Hanfsamen das Öl entzieht, entsteht ein weiteres Highlight.

Hanfprotein – Pflanzliche Proteinquelle

Hanfprotein enthält alle essenziellen Aminosäuren und besitzt eine hohe biologische Wertigkeit, was es ideal für Sportler und Veganer macht. Hanfprotein wird häufig als Proteinpulver angeboten und ist vielseitig einsetzbar, zum Beispiel in Smoothies, Backwaren oder als Nahrungsergänzungsmittel. Es ist besonders leicht verdaulich und verursacht im Gegensatz zu vielen anderen Pulvern kein Völlegefühl. Mit bis zu 50% Eiweißgehalt eignet es sich hervorragend für Smoothies oder als Mehlersatz beim Backen.


Doch nicht nur das Pulver, auch das flüssige Gold der Samen ist wertvoll.

Hanföl – Wertvolle Omega-Fettsäuren

Durch schonende Kaltpressung der Hanfsamen gewinnen wir das grüne Hanföl, das reich an seltenen und gesunden Fettsäuren ist. Hanfsamenöl enthält eine hohe Menge an ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin E, das als Antioxidans zum Zellschutz beiträgt. Da diese hitzeempfindlich sind, gehört das Öl ausschließlich in die kalte Küche und darf nicht zum Braten verwendet werden. Hanföl eignet sich zudem hervorragend als Nahrungsergänzungsmittel, um die tägliche Ernährung mit wertvollen Nährstoffen zu bereichern. Es verleiht Salatdressings oder Dips eine wunderbare, nussig-krautige Note.


Und wer es lieber warm und gemütlich mag, greift zu den Blättern.

Hanftee – Entspannung aus der Tasse

Aus den Blättern und Blüten des Nutzhanfs lässt sich ein milder, erdiger Tee aufbrühen, der komplett frei von Kalorien ist. Hanfblätter werden dabei speziell für die Herstellung von Hanftee verwendet, während Extrakte aus Hanf für die Aromatisierung von Getränken eingesetzt werden. Dieser wirkt nicht berauschend, sondern sorgt allein durch das warme Ritual und die ätherischen Öle für entspannte Momente. Achte beim Kauf am besten auf Bio-Qualität, um Pestizide in deiner Tasse sicher zu vermeiden.


Hanf schmeckt aber nicht nur gut, er tut auch unserem Planeten gut.

Die wichtigsten Lebensmittel aus Hanf – das Wichtigste auf einen Blick

Produkt Gewonnen aus Gesundheitliche Vorteile Verwendung
Hanfsamen Samen der Hanfpflanze Reich an pflanzlichem Protein, Omega-Fettsäuren & Ballaststoffen. Unterstützen Verdauung und Herzgesundheit. Ideal als Topping im Müsli, in Salaten oder Smoothies.
Hanfprotein Entölten Hanfsamen Enthält alle essenziellen Aminosäuren, leicht verdaulich, stärkt Muskeln & Energiehaushalt. In Smoothies, Shakes oder als Mehlersatz beim Backen.
Hanföl Kaltgepresste Hanfsamen Reich an ungesättigten Fettsäuren & Vitamin E, unterstützt Zellschutz & Immunsystem. Für Salatdressings, Dips oder als Nahrungsergänzung – nicht erhitzen!
Hanftee Blätter & Blüten des Nutzhanfs Fördert Entspannung, frei von Kalorien, unterstützt Wohlbefinden. Als heißer Tee oder Aufguss zur Entspannung am Abend.

Umweltaspekte: Warum Hanf so nachhaltig ist

Hanf ist ein effektiver Klimaschützer, da er während seines rasanten Wachstums mehr CO2 bindet als viele Wälder. Die Pflanze benötigt kaum Wasser, kommt meist ohne Pestizide aus und verbessert durch ihre tiefen Wurzeln sogar die Bodenqualität. Zudem ermöglichen kurze Transportwege durch heimischen Anbau eine hervorragende Ökobilanz für dein Essen.


Trotz aller Vorteile bleibt oft eine Frage offen: Ist das wirklich sicher?

Verbraucherschutz und Sicherheit bei Hanflebensmitteln

Weißt Du eigentlich, warum beim Thema Hanflebensmittel der Verbraucherschutz so mega wichtig ist? 


Ganz einfach: Hanf – botanisch als Cannabis sativa L. bekannt – kann sowohl als vielseitige Nutzpflanze als auch als Rauschmittel genutzt werden! Deswegen gibt es in Deutschland und der gesamten EU richtig strenge Vorgaben für den Anbau und die Verwendung von Hanf in Lebensmitteln. So wird sichergestellt, dass Deine Hanfsamen, Dein Hanföl oder Hanfprotein nicht nur reich an wertvollen Nährstoffen wie Protein, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen sind, sondern auch absolut sicher für Dich sind!

Damit Du Hanfprodukte als Lebensmittel kaufen kannst, muss der verwendete Nutzhanf einen gesetzlich festgelegten THC-Gehalt von unter 0,3% aufweisen. Diese Grenze sorgt dafür, dass Du garantiert keine berauschende Wirkung erlebst und Hanf als Superfood völlig legal und unbedenklich genießen kannst! Der Anbau von Cannabis sativa für Lebensmittel ist in Deutschland und der EU nur mit Genehmigung erlaubt und unterliegt regelmäßigen Kontrollen.


Achte beim Kauf von Hanfprodukten wie Hanfsamen, Hanföl oder Hanfmehl auf die Herkunft. Seriöse Hersteller legen Wert auf Transparenz und lassen ihre Produkte regelmäßig prüfen. So kannst Du Dir sicher sein, dass Du ein hochwertiges Lebensmittel erhältst, das alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt und frei von unerwünschten Stoffen ist.


Wenn Du auf Qualität, Herkunft und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben achtest, kannst Du Hanf als Superfood in vollen Zügen genießen und Deinem Körper mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren, Proteinen und Ballaststoffen etwas richtig Gutes tun!

Hanf als Droge: Der wichtige Unterschied

Der entscheidende Unterschied zwischen Lebensmitteln und Drogen liegt im THC-Gehalt: Nutzhanf ist von Natur aus THC-arm und macht nicht “high”. In Deutschland gelten strenge Grenzwerte und Kontrollen, damit Lebensmittel sicher und frei von berauschender Wirkung bleiben. Die zulässigen Höchstwerte für THC in Hanfprodukten sind in der Verordnung (EU) 2023/915 festgelegt und werden regelmäßig überprüft, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben (Nr.) zu gewährleisten. Solange du zertifizierte Produkte kaufst, bist du rechtlich und gesundheitlich auf der sicheren Seite.


Fassen wir die Vorteile noch einmal zusammen.

Fazit: Hanf als Lebensmittel der Zukunft

Hanf überzeugt als vielseitiges Superfood mit hochwertigen Nährstoffen und einer vorbildlichen Umweltbilanz. Er lässt sich spielend leicht als Öl, Samen oder Protein in den Alltag integrieren und bereichert deine Ernährung auf gesunde Weise. Bei der Werbung für Hanfprodukte ist jedoch zu beachten, dass bestimmte rechtliche Vorgaben eingehalten werden müssen, insbesondere im Hinblick auf gesundheitsbezogene Aussagen. Probier es einfach aus und entdecke, wie lecker Nachhaltigkeit schmecken kann!

Ist Hanf ein Superfood?

Ja, Hanf gilt als Superfood, da Hanfsamen ein außergewöhnliches Nährstoffprofil aufweisen. Sie enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren, ein optimales Omega-3-zu-Omega-6-Verhältnis von 3:1, reichlich B-Vitamine (besonders B2), Vitamin E, Eisen, Zink und Magnesium. Mit etwa 32% hochwertigem Protein und leicht verdaulichen Proteinen gehören Hanfprodukte zu den nährstoffreichsten pflanzlichen Lebensmitteln.

Ist Hanf als Lebensmittel legal?

Ja, Hanflebensmittel sind in Deutschland legal. Seit 2017 dürfen Hanfprodukte verkauft werden, wenn sie aus Nutzhanf-Sorten mit einem THC-Gehalt unter 0,3% stammen. Entscheidend ist, dass die Produkte den gesetzlichen THC-Grenzwert einhalten und aus zertifizierten EU-Nutzhanfsorten hergestellt werden.

Kann man von Hanflebensmitteln "high" werden?

Nein, von legalen Hanflebensmitteln wird man nicht "high". Die Hanfsorten sind werden von der EU festgelegt und müssen unter 0,3% THC-Gehalt vorweisen. Die entstehenden Hanfprodukte werden zudem nach der Produktion auch nochmal auf die Einhaltung der Grenzwerte kontrolliert.

Agrarwissenschaftler Daniel Baumann

Daniel Baumann - Agrarwissenschaftler

Als Absolvent der Hochschule Weihenstephan für Landwirtschaft verfüge ich über fundiertes Fachwissen zu nachhaltigem Anbau und Ernährung. Mit meiner eigenen Landwirtschaft setze ich dieses Wissen täglich in der Praxis um und kann so authentische Einblicke in hochwertige Lebensmittel liefern. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich intensiv mit gesunden Superfoods und deren positiven Effekten auf die Gesundheit. Mein Ziel ist es, mein Wissen praxisnah weiterzugeben und Menschen zu inspirieren, natürliche Lebensmittel und nachhaltige Ernährung bewusst in ihren Alltag zu integrieren.

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